Bahnbrechende Finanzierung

Vision oder Utopie?
Zügig mobiler.
Zug-kunft für die Wirtschaft.
Bregenz am Bahngleis.
Demokratie auf Schiene.
Grenzenlose Weichenstellung. Für Generationen.
Bahnbrechende Finanzierung.

Wer soll das bezahlen – wie so oft ist das Geld das Killer-Argument Nr.1. Aus Sicht der ÖBB und damit des Bundes haben die Ideen von mehramsee tatsächlich wenig Chance auf Realisierung. Betrachten wir die Sache aber einmal volkswirtschaftlich: Kosten von – sagen wir mal 1 Milliarde – versinken ja nicht im Bodensee. Sie sichern heimischen Unternehmen Aufträge und damit Arbeitsplätze, gehen in Form von Löhnen an die Menschen der Region und sind letztlich eine Investition in die Lebensqualität sowie die Attraktivität unseres Landes als Wirtschafts- und Tourismusstandort. Und: Über Steuern und Abgaben fließen rund 1/3 der Kosten direkt wieder an die öffentliche Hand zurück.
Investitionen in produktive Infrastruktur sind angesichts des extrem niedrigen Zinsniveaus kostengünstig, rentabel und ein starker Motor zur Ankurbelung der Wirtschaft. Sie schaffen die Basis für hohe Wertschöpfung und sprechen private wie institutionelle Anleger wie z.B. Versicherungen gleichermaßen an. Steuerliche Anreize, Landeshaftung o.ä. könnten die  Motivation der Investoren zusätzlich steigern…
Gehen wir gedanklich einmal von 30 % Eigenkapital bei der Finanzierung des Projekts aus – das sind bei einer Untertunnelung zwischen Leiblach und Wolfurt mit Anschluss Richtung St. Margrethen also gut 330 Mio Euro. Beteiligen wir die öffentliche Hand im Inland,  Anrainerstaaten und EU sowie die institutionellen und privaten Anleger mit je einem Drittel, also mit je 110 Mio Euro. Was würde das für jeden Vorarlberger bedeuten? (Auflösung in der Factbox!)
Investitionen in sinnvolle Infrastrukturmaßnahmen bringen Gewinn – der Stadt, dem Land, der Region – jedem einzelnen von uns!

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